Ereignisse 1. Halbjahr - aktuellsbsz

Aktuelles - Ereignisse im SBSZ
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Ereignisse 1. Halbjahr

Schuljahr 2018/2019
23. Januar 2019
Deutsch-französischer Tag 2019
Am 23. Januar 2019 haben die Französischlehrerinnen des beruflichen Gymnasiums mit den Schülerinnen und Schülern der A18, die Französisch als 2. Fremdsprache haben, einen Deutsch-französischen Tag durchgeführt. Im Stationsbetrieb haben die Jugendlichen viele verschiedene Aufgaben zur Sprache und zur Landeskunde bearbeitet. Zu den Aufgaben gehörte Städtenamen suchen, Telegramm entziffern nach gesprochenen Wörtern, ein Haus einrichten, ein Kreuzworträtsel und ein Stadtplan von Paris in dem bestimmte Plätze und Häuser französischen Namen zuzuordnen waren.
Die Jugendlichen waren in Gruppen aufgeteilt. Am Schluss bekam die Gruppe mit der höchsten Punktzahl eine kleine Belohnung. Die Belohnung für alle waren Crêpes und Quiche Lorraine, die einige Jugendliche unter fachkundiger Anleitung von Frau Karl zubereitet haben. Die Projektdurchführung hatte Frau Turan. Beide unterrichten Französisch an unserer Schule.

11. Januar 2019
Lernen am anderen Ort - Jugend trifft Biathlon
Am Freitag, den 11.01.2019 hatten 50 Schüler und 4 Lehrer und die Schulsozialarbeiterin des Staatl. Berufsbildenden Schulzentrums Hildburghausen (SBSZ) die Möglichkeit den Biathlon-Weltcup 2019 in Oberhof hautnah an der Strecke zu erleben und die internationalen Stars anzufeuern. Die Schüler der 2 Techniker-Berufsfachschulklassen, des Berufsvorbereitungsjahrs und die Technikklasse im Abiturbereich A 17c zeigten sich begeistert von den perfekten Bedingungen für die Sportler und Gäste vor Ort. Die Zeit vom Ankommen um 12:00 Uhr bis zum Start der Sprintwettbewerbe der Männer ging durch die Besichtigung des Hüttendorfes mit den vielen Attraktionen und technischen Details, wie die riesigen Videowände  und das ZDF-Zelt um wie im Fluge.
Wir erfuhren, dass Oberhof schon für das nächste Jahr sich ein Depot von 11.000 Kubikmetern Schnee füllen wird und insgesamt 650 ehrenamtliche Helfer aus 14 Thüringer Skivereinen beim Weltcup mitgeholfen haben. Wir fünfzig Schüler vom SBSZ Hildburghausen waren Teil des großen Thüringer Projektes „Jugend trifft Biathlon“, weitere 3800 Schüler konnten mit uns die Athleten in Oberhof erleben.
Besonders bedanken möchten wir uns hier bei Skipräsident Frank Eismann, der uns mit viel persönlichem Engagement und Leidenschaft unterstützt hat. Die Bewerbung unserer Schule im Rahmen der Schulsozialarbeit war erfolgreich, so dass der Thüringer Skiverband e.V. mit großer Unterstützung Thüringer Unternehmen und Sponsoren Schülern dieses Event ermöglichen konnten. Finanziert wurde dieses Projekt durch biathlonbegeisterte regionale Sponsoren, die Schüler selbst trugen hierbei nur einen geringen finanziellen Eigenanteil.
Wir wünschen uns auch für den nächsten Weltcup in Oberhof so eine tolle Atmosphäre für die Sportler und Gäste und vielleicht sind auch wir dann wieder ein Teil der großen Biathlonfamilie. DANKE.
Diana, Hofmann, Schulsozialarbeiterin am SBSZ


20. November 2018, Suhl
Ehrung für herausragende Leistungen – der Bildungsfuchs 2018
 
Es ist zu einer langjährigen Tradition geworden, die Auszubildenden mit herausragenden Prüfungsergebnissen besonders zu würdigen. Die Bestenehrung der IHK fand am 20. November 2018 im Haus der Wirtschaft in Suhl statt.
 
Ein in Lauscha mundgeblasener Fuchs, der Bildungsfuchs, wurde auch an vier Auszubildende, die im Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrum Hildburghausen ausgebildet wurden, überreicht.
 
Es sind dies Frank Neumann, Zerspanungsmechaniker (B. Gotzeina & Co GmbH), Rico Witter, Werkzeugmacher (Rauschert Kl. Veilsdorf GmbH), Justin Mai, Maschinen- und Anlagenführer (Nidec GPM GmbH) und Daniel Steinerstauch, Holzmechaniker (Diakonische Soziale Dienste Südth. Bildungszentrum Holz).
 
Mit dem Sonderpreis der IHK „Bester in der außerbetrieblichen Ausbildung“ wurde ebenfalls Daniel Steinerstauch geehrt. Daniel Steinerstauch konnte diese besonderen Würdigungen wegen Erkrankung leider nicht persönlich entgegennehmen.
 
Erstklassig musikalisch umrahmt wurde die Auszeichnungsveranstaltung durch die Band des SBSZ Hildburghausen.
 

V. l. n. r.: Frank Neumann, Rico Witter, Justin Mai
Herzlichen Glückwunsch an unsere Besten!
 

 
Text und Bild: StDin Corinna Müller, Schulleiterin

24. + 30. Oktober, 27. November und 6. Dezember 2018
Demokratietag für unsere A18 (11. Klasse): "Ihr macht den Unterschied!"
Auch in diesem Jahr war die Gruppe Netzwerk für Demokratie und Courage aus Erfurt bei uns zu Gast. Dieses Mal war es ein Projekttag zur Diskriminierung, Gesellschaft und Einflussmöglichkeiten unter dem Leitmotiv "Ihr macht den Unterschied!" Die Schülerinnen und Schüler der vier Klassen der A18 hatten ihren Projekttag am 24.10. und am 30.10., die Jugendlichen des Berufsvorbereitungsjahres am 27.11., und die Jugendlichen der Berufsfachschulen Wirtschaft/Verwaltung und Technik am 6.12.2018. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren in kurzen Vorträgen und kleinen Rollenspielen, wie Diskriminierung im Alltag aussieht. Sie lernen, wie man sich dem entgegenstellt und erfahrendass, ein soziales Miteinander der beste Weg ist, Diskriminierung und soziale Ungerechtigkeiten zu bekämpfen.
Abschließend werden die Klassenlehrer über die Ergebnisse des Projekttages ihrer Klassen informiert.
Für die Organisation und Durchführung war für das SBSZ unsere Schulsozialarbeiterin Diana Hofmann verantwortlich.

Anfang September 2018
Weißrusslandprojekt - Schüleraustausch: Gegenbesuch in Glubokoje
Unter Begleitung der beiden Lehrer Rolf Schildknecht und Erik Oestreicher begaben sich wieder mehr als 15 Jugendliche vorrangig der 11. Klasse des beruflichen Gymnasiums auf die lange Reise nach Glubokoje in Weißrussland. Das zentrale Thema dieses Schüleraustauschs ist in den tragischen Geschehnissen des 2. Weltkriegs verwurzelt. Sowohl in dem Bezirk Glubokoje als auch im Kreis Hildburghausen befinden sich Gedenkstätten mit gefallenen Soldaten, aber auch mit den Gräbern ermordeter Häftlinge. Die Jugendlichen pflegen während ihres Aufenthalts diese Gedenkstätten, die manchmal in einem schlechten Zustand sind. Auf dem Programm stand auch ein Besuch der modernen Hauptstadt Minsk.

Mitte bis Ende September
Praktikum für Auszubildende im Rahmen des Programms Erasmus+
Vier unserer Auszubildenden aus den Berufen Kaufmann/-frau für Büromanagement und Fachlageristen nahmen an einem Praktikum in London teil. In den ca. drei Wochen wurden sie englischen Firmen zugeteilt, bei denen sie Profis begleiten und kleine Aufgaben mit übernehmen durften. Der Aufenthalt in London wurde größtenteils mit Zuschüssen aus dem Programm Erasmus+ gefördert. Gefragt waren Selbständigkeit im Beruf, gute Sprachkenntnisse und der Mut, sich und seine Kompetenzen in einer ziemlich unbekannten Umgebung selbstbewusst zu präsentieren.

14.9.2018
Festveranstaltung "20 Jahre SBSZ"
Am Freitag, den 14. September, hatte die Schulleitung zu einer Festveranstaltung aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrums Hildburghausen eingeladen. Nach gut 2 Wochen Vorbereitung konnte die Arbeit im neu errichteten Haus 1 an der Wiesenstraße am 2. Dezember 1998 aufgenommen werden. Der damalige Kultusminister Althaus eröffnete das neue Schulzentrum im Rahmen einer großen Feier. In den zwei Jahren danach wurde das Technikum an der Helenenstraße rekonstruiert und den modernen Anforderungen an den Unterricht angepasst. Der Bezug des renovierten Technikum erfolgte im Sommer 2000. Den Schlusspunkt des Gesamtprojekts bildete die Einweihung der großen 2-Felder-Sporthalle im Jahre 2002.
Zu Beginn begrüßte StDin Corinna Müller, die Schulleiterin, die Gäste, darunter Abgeordnete, Landrat, Schulamtsvertreter und Vertreter der Stadt Hildburghausen, und den Festredner, Herrn Pieterwas, den Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen.
Sie gab in ihrer Rede einen Überblick von 1998, als es noch vier Standorte mit ca. 1800 Schülern gab, die nun in dem neuen Haus an der Wiesenstraße zusammen beschult werden konnten, und später - nach dessen Rekonstruktion - auch im Technikum an der Helenenstraße ihre alte und neue Heimat fanden. In der Zwischenzeit fielen Berufsfelder weg, sieben Kultusminister waren in dieser Zeit im Amt. Aktuell sind es ca. 660 Schülerinnen und Schüler in 45 Klassen mit 52 Lehrern.
Über die Jahre hinweg haben viele Schülerinnen und Schüler für ihre Leistungen Auszeichnungen erhalten, sei es der "Bildungsfuchs" im Dualen Bereich, oder die verschiedenen Preise beim Europaaufsatz, die inzwischen Dutzende Jugendliche unseres Beruflichen Gymnasiums eingeheimst haben. In diesem Jahr war es die Teilnahme an AOK-Gesundheitswettbewerb, die uns zu neuen Höhen gebracht haben. Wir wurden im Januar Landessieger und belegten im Bundeswettbewerb den 4. Platz. Das zeigt auch, dass unsere Schülerinnen und Schüler solche Ideen aufgreifen und mit ihrer Leistung auch zum Erfolg bringen.
Neue Anforderungen haben sich bei der Beschulung von Schülern mit Beeinträchtigungen gestellt. Die Aufgabe, Flüchtlinge und Asylbewerber zu integrieren, ist die aktuelle Herausforderung der Schule.
Partnerschaften waren von Anfang an wichtig. Sie tragen im Wesentlichen zu einer Einbettung der Schule in die Region einerseits und für die Region in Europa andererseits bei. Die neuen Technologien haben ebenfalls sehr zur Veränderungen im Hause beigetragen. In den Bereichen der Holz- und Metalltechnik sind es die teueren CNC-Maschinen, an denen unsere Auszubildenden mit modernster Software lernen. Für die Anforderungen im Bereich der Netzwerke ist es die Einrichtung eines besonderen Raums für die Ausbildung Jugendlicher an CISCO-Netzwerktechnologien, was auch unseren Abiturienten im Schwerpunkt Datenverarbeitungstechnik zugute kommt.
Im Laufe der Jahre hat sich auch die innere Organisation verändert. Seit vielen Jahren organisiert ein Team von Lehrern zusammen mit unserer Schulsozialarbeiterin unter dem Titel "Eigenverantwortliche Schule" Projekte und Veranstaltungen, die Schülern und Lehrern zugute kommen.
Ermöglicht werde dies, so Frau Müller, durch eine gute Zusammenarbeit der erweiterten Schulleitung mit ihrer Stellvertreterin, StDin Karin Säger, dem Abteilungsleiter StR Michael Jakob und dem Oberstufenleiter, StR Bernd Möller.
Um dem Anspruch einer kompetenten Ausbildung gerecht werden zu können, wie sie in unserem Leitbild formuliert ist, muss ein hohes Niveau gehalten werden. Eine tiefe Zusammenarbeit zwischen den Ausbildungsbetrieben der Wirtschaft, der Politik und der Schule ist absolut geboten. Die gestiegenen Anforderungen an die Technik in der Ausbildung müssen immer wieder aufs Neue erfüllt werden.
Zum Schluss ihrer Rede dankte Corinna Müller den Sponsoren, ohne die diese Festveranstaltung so nicht möglich gewesen wäre.
Die Festrede hielt Herr Pieterwas, der Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen. In seinen Ausführungen nahm er Stellung zu dem Dualen System, das eine ideale Verbindung von Theorie und Praxis darstelle. Dieses seit vielen Jahrzehntern erprobte System sorge für gut ausgebildete Facharbeiter. Und diese seien eine der wichtigsten Säulen für unseren wirtschaftlichen Erfolg in Europa und der Welt.
Es gelte, so Herr Pieterwas weiter, das Duale System immer wieder an die sich ändernden Umstände anzupassen. Allein die Digitalisierung sei eine große Herausforderung für das Duale System. Viele Ausbildungsgänge mussten angepasst werden, Inhalte und Lehrpläne für viele Berufe wurden geändert, neue Berufe mussten in das Duale System eingegliedert werden.
Als unverzichtbar für eine gute Ausbildung erachtete Herr Pieterwas die Beherrschung der deutschen Sprache. Sie sei ein wichtiger Teil der Ausbildung.
Leider habe der Export des Dualen Systems nicht wirklich geklappt. Zum einen seien fehlende Ausbildungsordnungen der Grund, zum anderen würden zuständige staatliche Stellen fehlen, die sich um die Organisation, die Prüfungen und die Ausbildungsverträge kümmern müssten. Die bei uns selbstverständliche Partnerschaft zwischen Betrieb und Schule sei woanders eher unbekannt.
Landrat Thomas Müller sprach in seinem Grußwort über Werner Lämmler, der der Motor für die positive Entscheidung zur Errichtung eines Berufsschulzentrums mit einem neuen Haus und für den Verbleib des Beruflichen Gymnasiums in einem rekonstruierten Technikum war. Werner Lämmler gehörte zu den letzten Absolventen der Staatlichen Höheren Lehranstalt, die in dem Technikum an der Helenenstraße untergebracht war. Nach der Wende kehrte er an seinen frühere Alma Mater zurück und sorgte sich um die Zukunft des erhaltenen Gebäudes. Seine Vision einer Berufsbildung am Standort Hildburghausen ist mit dem Neubau an der Wiesenstraße und dem modern ausgestatteten Technikum Wirklichkeit geworden.
Die Landtagsabgeordnete Kristin Floßmann und der Landtagsabgeordnete Worm hoben in jeweils kurzen Grußworten die Bedeutung des SBSZ in der Berufsbildung und der Schullandschaft Hildburghausens hervor.
Zwischen den Programmpunkten zeigte unsere Schulband wieder, was sie kann. Vor der Festrede gab es eine von den Lehrerinnen Kerstin Klocke und Petra Wilfer mit viel Aufwand vorbereitete Präsentation der 20 Jahre, die dieses Haus 1 nun schon besteht. Zum Schluss gab es einen kleinen Imbiss und Erfrischungsgetränke wurden gereicht.



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